Das Wort Shiatsu stammt ursprünglich aus Japan und bedeutet Fingerdruck.
Aber es bedeutet noch viel mehr: es bedeutet zur Ruhe kommen, den Körper sprechen lassen, ihm zu lauschen, nichts tun zu müssen und sich dabei selbst näher zu kommen.
Erst in einem Zustand der Ruhe kann Heilung passieren – durch Shiatsu werden Impulse zur Selbstregulation des Körpers gesetzt.
Eine Matte, bequeme Kleidung und eine ruhige und angenehme Atmosphäre sind Voraussetzungen für die Behandlung, welche mithilfe der Hände, Ellenbogen, Unterarme in achtsamer Weise gegeben wird.
Eine Shiatsubehandlung dauert zwischen 50 und 60 Minuten. Durch die entstehende Tiefenentspannung bleiben die meisten Klienten und Klientinnen nach der Behandlung noch zum Nachentspannen liegen. In dieser Zeit werden die Veränderungen im Körper noch einmal bewusst wahrgenommen.
Was passiert durch Shiatsu?
Beim Shiatsu wird unser organbezogenens Energiesystem stimuliert und durch sanfte Dehnungen werden Blockaden gelöst.
Jedes Organ verfügt über ein eigenes Leitbahnnetz. Um diese komplexen Vernetzungen sichtbar zu machen und darzustellen, gibt es eine eigene Landkarte für das menschliche Meridiansystem (Energie/Leitbahnen) – die Masunaga-Meridiankarte:

